Frauen in Hessens Staatsverwaltung noch immer unterrepräsentiert Hessische DBB-Frauen fragen nach Initiativen der Hessischen Landesregierung

Presseinformationsdienst Nr.04/2004 25.02.2004

Frauen in Hessens Staatsverwaltung noch immer unterrepräsentiert+++ Hessische DBB-Frauen fragen nach Initiativen der Landesregierung

In einem Schreiben an den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und Staatsministerin Silke Lautenschläger fragt die Frauenvertretung des Deutschen Beamtenbundes in Hessen nach Initiativen der Landesregierung zur Umsetzung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes.

Anlass für diese Nachfrage ist, so die Vorsitzende der DBB-Frauen in Hessen Ute Wiegand-Fleischhacker, ein mittlerweile 1 Jahr alter Bericht im Hessischen Landtag (Drucksache 15/4793), in dem die Regierung eingesteht, dass das Ziel des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes, für Frauen und Männer den gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern zu ermöglichen, nicht erreicht wird.

In dem damaligen Bericht wurde besonders auf die Lage beurlaubter Beamtinnen hingewiesen, für die es weder ein Fortbildungsangebot gebe noch modernere Arbeitszeitmodelle vorhanden seien, die es ermöglichten den Berufsanschluss zu erhalten.

Wiegand-Fleischhacker vermisst die Einleitung gezielter Maßnahmen, die eigentlich der Mängelfeststellung im Landtagsbericht hätten folgen müssen. „Es genügt nicht Defizite und Mängel publikumswirksam einzugestehen, sondern man muss auch etwas tun“, sagte sie bei der Vorstellung des Schreibens auf einer Vorstandssitzung in Groß-Gerau.

veröffentlicht am 25. Februar 2004 um 22:55
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