Forderung nach Anpassung des Hessischen Elternzeitverord-nung an Bundesregelung +++ Novellierung längst überfällig
DBB – Frauen fordern Anpassung des Hessischen Elternzeitverordnung an Bundesregelung +++ Novellierung längst überfällig
Die Vorsitzende der Frauenvertretung im hessischen Landesverband des Deutschen Beamtenbundes (DBB – Hessen), Ute Wiegand-Fleischhacker, hat auf einer Veranstaltung ihrer Organisation in Groß-Gerau die längst überfällige Novellierung“ der hessischen Elternzeitverordnung angemahnt.
Wie Wiegand-Fleischhacker erläuterte, sei das Bundeserziehungsgeldgesetz zum 1. Januar 2004 geändert worden. Die hessische Landesregierung habe es bisher versäumt, die für Familien teilweise günstigeren Regelungen in Landesrecht umzusetzen. „Da durch die Änderungen im Bundeserziehungsgesetz die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich erleichtert wird, erwarten wir DBB-Frauen eine schnelle Umsetzung auch in Hessen“ so die Forderung der Vorsitzenden der im DBB- Hessen organisierten Beamtinnen.
Da insbesondere die Neuregelungen bei der Übertragung der Elternzeit zwischen den Partnern großzügiger und sinnvoller geregelt seien, müsse die Landesregierung unverzüglich handeln. Wiegand-Fleischhacker forderte daher den zuständigen Hessischen Minister des Innern in einem Schreiben auf, ggf. mit einer Vorgriffsregelung die Änderungen zügig einzuführen.
(Presseinformationsdienst Nr.12/2004)