Hessische DBB-Frauen gegen Gedankenspiele mit Jobgarantie +++ Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss gefördert werden

„Die Jobgarantie nach der Erziehungszeit muss bleiben“, forderte Ute Wiegand-Fleischhacker , Vorsitzende der Frauenvertretung im Deutschen Beamtenbund in Hessen heute in Frankfurt.

Frauen und Männer brauchen, so Wiegand-Fleischhacker, auch weiterhin die Sicherheit, nach Ende der Kinderbetreuung wieder in ihren Beruf zurückkehren zu können. Solange nicht genug Betreuungsplätze für Kleinkinder zur Verfügung gestellt werden könnten, ständen junge Ehepaare weiter vor der Frage „Familie“ oder „Beruf“. Ein Wegfall der Jobgarantie werde zur zusätzlichen Belastung bei der Entscheidung für ein Kind.

Die hessische DBB-Frauenvertretung unterstütze daher ausdrücklich die Bestrebungen der hessischen Familienministerin Silke Lautenschläger, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. „Mit jedem nicht erfüllten Kinderwunsch geht der nächsten Generation ein Leistungsträger verloren“, reagierte Wiegand-Fleischhacker auf eine Äußerung von Arbeitgeberpräsident Hundt. Dieser hatte in der letzten Woche erhebliche Zweifel am Sinn der Jobgarantie geäußert.

veröffentlicht am 18. April 2005 um 21:12
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