Mehr Chancengleichheit in Unternehmen und Verwaltungen +++ dbb Frauenvertretung Hessen fordert finanzielle Unterstützung von Zertifizierungen zum Audi

Die Vorsitzende der hessischen dbb Frauenvertretung, Ute Wiegand-Fleischhacker, hat von der hessischen Landesregierung gefordert, sich gezielt mit der Umsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung einzusetzen. Chancengleichheit sei kein Sonderweg, sondern in der Unternehmensführung, Personal- und Organisationsentwicklung sowie in der Personalsteuerung systematisch einzuplanen. Die Umsetzung müsse gezielt in das tägliche Handeln der Entscheidungsträger integriert werden.

Als Anreiz hierzu könne, so Wiegand-Fleischhacker, das Zertifikat „Audit Beruf & Familie“ der Gemeinnützigen Hertie Stiftung dienen. Es wird vergeben, wenn Behörden und Unternehmen anerkannte Qualitätsstandard familienbewusster Personalpolitik erreicht haben. Die für das Zertifizierungsverfahren anfallenden Kosten müssten aber von den Behörden und Unternehmen selbst getragen werden. Die dbb Frauenvertretung fordert daher die hessische Landesregierung auf, dem Beispiel von Rheinland-Pfalz und Niedersachsen zu folgen und solche Zertifizierungsverfahren zu fördern.

veröffentlicht am 17. Dezember 2005 um 12:19
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