Land Hessen verankert Gender-Mainstreaming ++ dbb-frauenvertretung Hessen begrüßt längst überfälligen Schritt
Das Land Hessen hat in der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Ministerien, der Staatskanzlei und der Landesvertretung die Chancengleichheit zwischen Mann und Frau verankert.
Die Vorsitzende der dbb-frauenvertretung Hessen, Ute Wiegand-Fleischhacker, erklärte hierzu in Groß-Gerau, dass dieser Schritt schon lange überfällig sei und vom dbb Hessen begrüßt werde. Die Hessische Landesregierung folgt damit dem Leitprinzip der Europäischen Union zur Chancengleichheit von Frauen und Männer (Gender – Mainstreaming).
Die dbb frauenvertretung Hessen hatte 2003 von der Landesregierung die Übernahme dieses Modells in hessisches Recht gefordert. „Der Grundstock ist nun gelegt“, sagte Wiegand-Fleischhacker vor Vorstandsmitgliedern, „bleibt abzuwarten, wie viel Zeit nun ins Hessenländle geht, bis die einzelnen Ressorts diese Vorgabe in ihrer Arbeit umsetzen”